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NIG on tour

„In Hannover ist die Hölle los“, hat’s geheißen, „da ist nämlich Ideen-Expo.“ „Was soll das denn sein?“ haben wir uns gefragt und erfahren, dass sich dort naturwissenschaftlich-technisch orientierte Unternehmen und Institutionen vorstellen. „Aha“, dachten wir, „und wozu das Ganze?“ „Es geht um den Nachwuchs!“, lautet die einfache Antwort, denn, so berichtete ein Student und Metallguss-Experte aus Clausthal, Nachwuchs würde dringend gesucht. Er zum Beispiel säße zurzeit alleine in seiner Vorlesung. Wir wünschten uns natürlich auch einen Motivationsschub für Schülerinnen und Schüler und versprachen uns durch einen Besuch der Ideen-Expo positive Effekte auf den naturwissenschaftlichen Unterricht.

 

Und so kam es, dass am 8. September die 8c und die zehnten Klassen mit Herrn Vollandt, Herrn Nöthlich und mir sowie am 9. September die übrigen achten Klassen mit Herrn Firzlaff, Frau Görner und Herrn Nöthlich nach Hannover zum Messe-Gelände aufbrachen, um dort die Ideen-Expo zu erleben.

 

Die Ideen-Expo bestand im Wesentlichen aus drei Bereichen: Einem umfangreichen Workshopangebot, einem vielfältigen Showprogramm und aus den Präsentationen der Unternehmen und Institutionen.

 

Die Unternehmen hatten bei der Gestaltung ihrer Präsentation durchaus einige Kreativität bewiesen und keine Kosten und Mühen gescheut. Oft gab es Mitmach- oder Ausprobierangebote. So berichtete Marriet (8c), dass sie einen neuen Rekord beim „Stromauto fahren“ am RWE-Stand aufgestellt hätte. Fine (8c) erzählte, dass sie Ihren Namen in einen aus Lehm bestehenden VW Polo kratzen durfte und Jaqueline (10b) zeigte sich begeistert von den angebotenen Solarzellen-Experimenten zum selber ausprobieren. Wer weiter vordrang, entdeckte einen Segelflug-Simulator, eine Maschine zum Armdrücken, eine Wii, eine Känguru-Schuh-Ecke und Vieles mehr.

 

Die Workshops, von denen jeder Schüler / jede Schülerin einen besuchen konnte, kamen zum Teil recht gut an. Jacob (10b) berichtete von einem Motivations-Workshop: „Es wurde sehr deutlich dargestellt, wie die Einstellung Einfluss auf das Handeln nimmt.“ Auch andere zeigten sich von dem Motivationsexperten begeistert. Die handwerklich orientierten Workshops waren begeisterten weniger. Janne (8c) meint: „Der Metallgieß-Workshop war nicht so gut, da man gar nicht selber gießen konnte und das Gießen auch gar nicht gesehen hat.“ Den Straßenbauworkshop beurteilten Melanie (8c), Lisa und Laura (beide 10b) wegen mangelnder Action kritisch, während Natascha (10b) ihn interessant fand.

 

Ein besonderes Highlight waren die Quizshows. Thorben (10b) beschwerte sich zwar darüber, dass „morgens die gleichen Fragen wie nachmittags“ dran kamen und er daher verloren habe, bei Leon, Marriet und Daralynn (alle 8c) war die Stimmung dagegen hervorragend, da sie bei Kilian Reichels Mikromakro-Show auf der Bühne standen und sich vom Rest ihrer Klasse haben bejubeln lassen.

 

Insgesamt war die Stimmung auf dem Rückweg sehr positiv. Jeder, den man fragte, hatte etwas gefunden, was ihn begeisterte. Die meisten hatten den Rucksack voller Werbegeschenke und obwohl es auf dem Gelände sehr voll war, hat das schöne Wetter für lange Wartezeiten oder einen unspektakulären Workshop entschädigt.

 

Steffen Mitgau     

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